Sa
02
Jul
2011
Hey!
Weiter gehts. Der groesste Teil der Tramperstory ist eigentlich schon erzaehlt. Ich war nun also in Katherine und hatte 2 Moeglichkeiten.
1. Von da aus versuchen einen neuen Lift gen Sueden zu finden. Von da aus waeren es aber nochmal mehr als 3000km bis nach Melbourne gewesen und fast der gesamte Weg fuehrt durchs Outback.
2. Mit meinem jetzigen Lift nach Darwin fahren und einen Flieger nach Melbourne nehmen.
Fuer letzteres habe ich mich dann auch entschieden. Das Trampen hatte bis dahin wirklich Spass gemacht aber langsam hatte ich auch genug. Also Flug gebucht und mit ihm die letzten 200 Kilometer nach Darwin gefahren. In Darwin hat er mich am Zoo herausgelassen. Dort habe ich mir dann Krokodile, Loewen usw. in Gefangenschaft angeschaut (s. Bilder). Werd ich wohl so schnell nicht mehr machen.
In derselben Nacht flog ich dann noch nach Melbourne.
Da angekommen holte ich zuerst einmal mein Auto ab. Dies hatte ich ja bei einer Privatperson abgestellt und regelmaessig dafuer bezahlt. Zu meiner Ueberraschung sprang das Auto problemlos an und machte keinerlei Probleme.
Ich fuhr also erstmal zum Strand und schlief da.
In Melbourne waren es zu diesem Zeitpunkt nur ca. 18 Grad und es regnete ziemlich viel. Dies waren dann meine ersten kalten Tage seit ca. 9 Monaten.
Aufgrund des Wetters wollte ich nicht laenger in Melbourne bleiben.
Wohin nun?
Es standen 2 Moeglichkeiten zur Auswahl.
1. Auf an die Ostkueste und da ein paar Monate verbringen.
2. Zurueck nach Fremantle
Da ich die Ostkueste aber nicht unbedingt sehen wollte, sondern lieber wieder an einen mir bekannten Plantz zurueck wollte, entschied ich mich zurueck nach Fremantle zu fahren.
Somit verliess ich Melbourne Ostersamstag und fuhr in 4,5 Tage 3500km zurueck nach Fremantle. Der groesste Teil der Strecke fuehrte wieder durchs Outback und ich fuhr nie schneller als 90km/h, um Sprit zu fahren. Sowas muss man schon echt wollen, ansonsten schafft man das nicht!
Es war aber toll nochmal das Outback zu sehen. Ein paar Bilder befinden sich unter dem Text.
Auf der Strecke, kurz hinter Melbourne, stoppte ich kurz in dem Ort Hahndorf. Ich hatte schon vorher von Hahndorf gehoert. Dies ist eine kleine Stadt, die angeblich typisch deutsch aussieht. Nach 5 Minuten bin ich von da aber wieder gefluechtet, da es nur eine reine Touristenattraktion ist. Nichts sah wirklich deutsch aus, ausser dass die Haeuser deutsche Namen trugen.
Da waren jede Menge asiatische Touristen, die jeden Winkel fotografierten und nun warscheinlich denken, so sieht Deutschland aus.
Nach 4,5 Tagen war ich dann also zurueck in Fremantle. Hier habe ich die letzten Wochen verbracht und am Montag trete ich von hier aus den Heimweg an. Mein Weg fuehrt mich ueber Singapur, wo ich 5 Tage bleiben werde. Von da aus fliege ich nach Qatar, wo ich noch einen halben Tag verbringe werde.
Von Qatar geht es dann dirkekt nach Frankfurt und dann mit dem Nachtzug weiter nach Dresden, wo ich am 11. Juli ankomme.
Dann sag ich mal...man sieht sich demnaechst wieder in Deutschland!
Tschau!!!
So
12
Jun
2011
Alright, soweit sogut.
Ich hatte am ersten Tag also schon 300km geschafft. Die naechste Stadt (Broome) war 500km entfernt. Mein Lift bot mir an, mich noch ca. 300km mitzunehmen. Dann wollte er allerdings fuer einen Tag an einem See stehenbleiben.
Ich entschied, mich an den Highway zu stellen und auf einen neuen Lift zu warten. Also postierte ich wieder mein Pappschild vor mir und hielt den Daumen raus. Ich hatte das Schild noch nicht richtig ausgerichtet, da hielt auch schon ein Auto an (Bild 1).
Das Auto ist ein sogenannter Ute (ausgesprochen: Jut), d.h. es hat eine Fahrerkabine und hinten eine Ladeflaeche. Diese Art von Autos sieht man hier staendig.
Der Fahrer war ein junger Australier, der nach Broome fuhr. Da er die 500km, auf denen man nicht einen einzigen Ort durchfaehrt!!!, nicht alleine fahren wollte, nahm er mich mit.
Auf der Strecke kann man wohl relativ oft Kamele sehen, leider sahen wir keine. Mein Fahrer kannte sich relativ gut mit der australischen Geschichte aus und konnte mir daher vierl erzaehlen, u.a. wie die Kamele nach Australien kommen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Unterwegs stoppten wir einmal zum tanken, wo ich diesen farbenfrohen Vogel fotografieren konnte (Bild 2).
Nach 5 Stunden Fahrt erreichten wir am fruehen Nachmittag Broome. Ich war somit schon 800km getrampt.
Da die naechste Stadt, mit dem tollen Namen Kununurra, mehr als 1000km entfernt war, entschied ich vorerst in Broome zu bleiben. Ich hatte vorher von einem gutem Hostel gehoert, wo ich auch eincheckte.
Dann ging ich erstmal zum Strand und genoss den Sonnenuntergang (Bild 3& 4).
Als ich ins Hostel zurueckkam, traf ich zufaellig einen deutschen, den ich vorher in Fremantle und Melbourne getroffen hatte!
Er hatte u.a. meinen Fuehrerschein von Fremantle bis Melbourne gebracht, da ich ihn vergessen hatte. Aber das ist auch eine andere Geschichte.
Sein Vater ist Australier und hat ein Haus in Broome. Er war aber momentan in Deutschland und somit wohnte der Typ mit ein paar anderen Freunden in dem Haus seines Vaters. Er bot mir an, mit in dem Haus zu wohnen, was ich natuerlich annahm.
Letztendlich verbrachte ich 3 Tage da, bevor ich mich wieder an den Highway stellte und weitertrampte.
Das naechste Ziel war nun also Kununurra, mehr als 1000km entfernt. Ich begab mich extra schon 7Uhr morgens zum Highway, um evtl. noch am selben Abend in Kununurra zu sein. Ich stand geschlagene 3 Stunden am Highway, ohne das ein Auto anhielt. Ich dachte schon daran, zurueck in das Haus zu gehen und es am naechsten Tag wieder zu probieren. Gluecklicherweise hielt dann doch noch jemand an, diesmal sogar ein (kleiner) Lkw (Bild 5).
Der Fahrer war ein Vertreter, der in Darwin wohnt (1800km entfernt) und seine Kunden in Broome besucht hat. Er arbeitet fuer eine deutsche Firma, die Autoersatzteile vertreibt. Er faehrt 1x im Monat die 1800km von Darwin nach Broome hin und zurueck, was fuer ein Wahnsinn. Gluecklicherweise fuhr er an dem Tag zurueck, an dem ich am Highway stand.
Da auch er nicht alleine fahren wollte, bot er mir einen Lift bis nach Darwin an!!!
Ich nahm natuerlich an und es ging los.
Sein Tagesziel war Kununurra, somit koennte ich es doch noch am selben Tag dahin schaffen.
Da es in den letzten Wochen aber ueberdurchschnittlich viel geregnet hatte, waren einige Bruecke auf unserer Strecke beschaedigt, die man daher nur tagsueber ueberqueren durfte. Dadurch war er noch nicht sicher, ob wir es bis Kununurra schaffen werden.
Es war schon spaeter Nachmittag, als wir im letzten Ort vor den besagten Bruecken ankamen. Man muss dazu sagen, dass wir auf der gesamten Strecke von Broome bis Kununurra (ca. 1000km) lediglich 2 Orte durchquerten.
Er rief die Polizei an um herauszufinden, ob die Bruecken immernoch gesperrt sind.
Die Bruecken sind uebrigens alle einsprurig, getreu dem Motto...das groessere Fahrzeug hat Vorfahrt (Bild 6 &7).
Gluecklicherweise waren die Reparaturarbeiten beendet und die Bruecken somit wieder durchgehend freigegeben. Daher kamen wir noch am selben Abend in Kununurra an. Nun hatte ich also schon 1800km geschafft.
Ich checkte in einem Hostel ein und er fuhr zu einem Hotel, welches im natuerlich seine Firma bezahlt.
Am naechsten Morgen holte er mich an dem Hostel ab und wir setzten unsere Fahrt fort. Das naechste Ziel war die 600km entfernte Stadt Katherine, wo er am naechsten Tag noch Kunden besuchten musste.
Da wir nicht wirklich in Eile waren, hielt er zwischendurch oft an und zeigte mir schoene Stellen entlang der Strecke (Bilder 8 - 11) und fing einen Fisch. :-).
Nachmittags kamen wir dann in Katherine an, wo ich wieder in ein Hostel eincheckte und den Rest des Tages genoss.
Ich hatte nun schon 2400km geschafft.
Soviel fuer heute!
Bis bald!
Marco
Mo
06
Jun
2011
Hallo Welt!
Ohje, der letzte Eintrag ist schon fast 2 Monate her! Man koennte denken, mir waere das Trampen nicht gut bekommen! Das ganze Gegenteil war aber der Fall, es war eine super Erfahrung.
Ich war nur etwas faul bzgl. des Updaten meiner Homepage, was ich hiermit aendern moechte.
Anbei nun ein Erfahrungsbericht.
Am 13.04. brachte mich ein Bekannter zum naechstgelegenen Highway ausserhalb der Stadt Karratha. Nun wollte ich also mein Glueck als Tramper versuchen. Praepariert war ich mit einem "drink jug", dies ist ein isolierter Trinkbehaelter mit 5 Liter Fassungsvermoegen, einem Pappschild mit der Aufschrift Broome und Darwin, meine naechsten beiden Ziele, und meiner Reisetasche (s. Bild 1).
Nach nur 2 Minuten hielt auch schon das erste Auto an, was fuer ein Glueck! Der Fahrer bot mir einen Lift an, jedoch nur in den naechsten Ort welcher 20 Kilometer entfernt war. Ich nahm an.
Im naechsten Ort angekommen stellt ich mich wieder an den Highway und hielt meinen Finger raus. Es hielten auch Autos an aber leider aus anderen Gruenden. Zuerst bot mir jemand einen Job an(!?!) Da ich jedoch 2 Monate lang, 6 Tage die Woche bei durchgehend 35 Grad oder mehr, fuer eine Umzugsfirma gearbeitet habe, lehnte ich dankend ab. Danach hielt jemand an um mir eine Wasserflasche zu schenken, danke nochmal! Danach hielten 2 Frauen an, die sich Sorgen um mich machten da ich die ganze Zeit in der Sonne stand und mich zu einem schattigeren Plaetzchen bringen wollten. Ich konnte Sie jedoch davon ueberzeugen, dass ich mich recht wohl fuehlte und nur etwas schwitzte. Daraufhin brachten Sie mich, auf meine Bitte hin, zum Ortsausgang. Dort versuchte ich nun weiterhin einen Lift zu bekommen, es hielt jedoch niemand an. Zumindest hatte ich meine Kopfhoerer dabei und konnte mir damit die Zeit vertreiben (Bild 2). Etliche Lkw's fuhren auch vorbei, leider hielt auch keiner von ihnen an (Bild 3).
Nach langen 3 Stunden warten, ohne das etwas passierte, fing ich schon an Plaene zu schmieden, wie ich denn wieder nach Karratha zurueckkomme. Zu meiner Ueberraschung hielt doch noch jemand an.
Es war ein 64-jaehriger Neuseelaender, der jedoch schon lange in Australien lebt. Er fuhr mit seinem Wohnmobil (Bild 4 & 5) von Perth nach Broome. Nun konnte es also losgehen.
Auf der Fahrt sahen wir eine Art Tornado(?) und direkt daneben einen Sandsturm (Bild 6). Wenig spaeter standen Rinder direkt neben dem Highway, blieben gluecklicherweise aber auch da stehen (Bild 7). Wieder ein wenig spaeter, wir fuhren immernoch und es war schon dunkel, lag eine Schlange auf der Strasse. Ungluecklicherweisse stand wenige Meter weiter eine braune Kuh auf unserer Fahrspur...braune Kuh + Dunkelheit = Gefahr. Da der Fahrer auf die Schlange schaute und ich gluecklicherweisse auf die Kuh, rief ich ihm ein lautes "watch out" zu, woraufhin er die Kuh sah und ihr auswich. Wenig spaeter hielten wir am naechsten Roadhouse an, wo wir uebernachten wollten.
Ich war jedoch denkbar schlecht ausgestattet, hatte kein Zelt oder Isomatte, sondern nur meinen Schlafsack dabei. Also versuchte ich im Roadhouse ein Zimmer zu bekommen. Insgeheim hoffte ich aber darauf, dass er mich in seinem Wohnwagen schlafen laesst.
Das Zimmer im Roadhouse sollte 100 Dollar (70 Euro) fuer eine Nacht kosten! Als er das hoerte, bekam er Mitlied mit mir und bot mir einen Schlafplatz in seinem Wohnwagen an, den ich natuerlich gern annahm :-) . Danach machte er noch Abendbrot fuer uns und dann gingen wir schlafen.
Wie es am naechsten Tag weiterging, erfahrt ihr im naechsten Teil
(der hoffentlich nicht wieder solange auf sich warten laesst).
Marco
Di
12
Apr
2011
Hey!
Meine Stimmung hat sich wieder deutlich gebessert! Ich habe entschieden Karratha zu verlassen und werde dies morgen tun.
Ich moechte zurueck nach Melbourne und mein Auto abholen. Eigentlich wollte ich fliegen aber dies ist ziemlich teuer. Daher kam mit der Gedanke, nach Melbourne zu trampen. Die Strecke betraegt ca. 6000km und ich habe dafuer 10 Tage.
Am 24. April muss ich naemlich spaetestens mein Auto abholen. Ich bin gespannt, was auf der Strecke alles so passiert.
Anbei noch ein paar Bilder von dem Loch, ach nein, Hostel, indem ich die letzten 2 Monate gewohnt habe.
Biks zum naechsten mal...in Melbourne!
Do
07
Apr
2011
Hey!
Bei mir laeuft es momentan eher schlecht als recht, ich will es erklaeren.
Ich habe gestern meinen Job bei der Umzugsfirma gekuendigt, da ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich arbeite mit 5 Leuten zusammen, davon sind 4 harte Alkoholiker. Diese Woche war es am extremsten. Wir haben meistens nur bis zum Mittag gearbeitet, sind danach in die Firma zurueckgefahren und die anderen haben sich zugezogen. Wir (Kumpel und Ich) haben dann Nachmittags noch weitergearbeitet und als wir spaeter wieder in die Firma kamen, waren die anderen total besoffen.
Einer von den Typen ist ein Backpacker aus Estland, der schon 5 Monate da arbeitet und sich anscheinend sehr gut angepasst hat. Letzten Samstag hat er uns um 7.30Uhr morgens abgeholt. In einer Hand hielt er eine Dose Jack Daniels oder Jim Bean, genau weiss ich es nicht mehr.
Daraufhin haben wir ihn vom Fahrersitz geholt und sind selbst gefahren. Ausserdem haben wir ihm unsere Meinung dazu gesagt, was in seinem Hirn aber wohl nicht ankam. Kurze Zeit spaeter waren wir beim Kunden. Er stank ordentlich nach Alkohol aber sprach trotzdem ausgiebig mit dem Kunden, welcher sich warscheinlich seinen Teil gedacht hat.
Da mir sowas deutlich die Laune vermiest, habe ich entschieden zu kuendigen. Jetzt suche ich nach einem neuen Job, mal schauen was sich ergibt.
Anbei noch ein paar Bilder vom meinem Roadtrip.
Ausserdem zwei Bilder von letzten Wochenende. Mein Kollege Martin hatte seinen 30. Geburtstag und dies haben wir mit 2 Englaendern und 3 Australiern gefeiert.
Machts gut
Do
17
Mär
2011
Hallo mal wieder!
Ich habe lange nichts von mir hoeren lassen, die letzten Wochen sind aber auch wie im Flug vergangen.
Allein in den letzten 2 Wochen habe ich zusammen 140 Stunden gearbeitet. Ich arbeite immernoch als Umzugsmensch aber mittlerweile fuer eine andere Firma.
Ich habe eine Firma gefunden, die mehr Geld bezahlt. Daraufhin hat mit die alte Firma ein besseres Angebot gemacht, damit ich bleibe. Da ich bei der neuen Firma aber mehr Stunden arbeiten kann, habe ich abgelehnt.
Hier ist man als Arbeitnehmer noch in einer wirklich guten Situation.
Ich bin also immernoch in Karratha, einer Stadt die keiner mag.
Hier in der Gegend gibt es sehr viele Minen.
Die Minenfirmen schicken ihre Arbeiter hierher, bezahlen ihnen die Unterkunft und entlohnen Sie ausserdem noch mehr als gut.
Nach 2 Jahren duerfen viele dann wieder wegziehen von hier, meistens zurueck nach Perth.
Das ist auch der Grund, warum wir so viel Arbeit haben. Tagtaeglich raeumen wir Haeuser ein oder aus von oben genannten Personen.
Meine beiden Chef sind ein Paearechen und haben auch noch denselben Vornamen, sehr verwirrend. Der eine von beiden lebt etwas extrem! Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der sein Koerper so kompromisslos ruiniert. Er raucht ca. 60 Zigaretten am Tag und ist eindeutlig Alkoholabhaengig.
Alkohol ist hier eh ein grosses Problem! Die meisten Leute haben viel Geld aber nach der Arbeit nichts zu tun, also wird getrunken.
Neulich haben wir, in einer 230k entfernten Stadt, Umzugsgut angeliefert. Es war Freitagvormittag 10.30Uhr, als wir damit fertig waren. Als Dank haben wir vom Kunden natuerlich erst einmal jeder 2 Bier bekommen.
Oben genannter Kollege fuhr danach zum Getraenkeladen und kaufte sich eine Kiste Bier. Man muss dazu sagen, er fuhr den Lkw.
Wir sind also die 230km zurueckgefahren und als wir ankamen hatte er, waehrend der Fahrt, noch 6 oder 7 Bier getrunken. Ich hatte die ganzen Zeit in der Kabine des trucks gelegen und geschlafen.
Vor der Polizei hat oben genannter Kollege wenig Angst, weil jeder Polizist der nach Karratha umzieht, von unserer Firma seine Moebel geliefert bekommt. Daher kennt er hier jeden Polizisten und versteht sich entsprechend gut mit ihnen.
Auf den 230km durchfaehrt man uebrigens keinen einzigen Ort, nur ein Roadhouse kommt am Wegesrand.
Neulich sind wir auch mal in eine Stadt gefahren, die 650km entfernt ist.
Auf der gesamten Strecke haben wir auch keinen Ort durchquert, wieder nur Roadhaueser. Spaetestens dann realisiert, in was fuer einer abgelegenen Gegend man eigentlich ist.
Noch kurz ein Schwenk von der Arbeit:
(Schon wieder) Neulich haben wir bei einer Mine Buermoebel angeliefert. Die neue Mine kostet mal eben 12 Milliarden Dollar, nur so nebenbei. Minen haben extrem hohe Sicherheitsvorschriften, daher mussten wir, bei nahezu 40 Grad Aussentemperatur, mit langen Klamotten, Schutzbrille und Schutzhelm, stundenlang Moebel schleppen. Ich habe warscheinlich noch nie vorher so geschwitzt. Aber was tut man nicht alles fuer Geld.
Das war nur ein kleiner Eindruck von dem, was in den letzten Wochen passiert ist.
Bis neulich!
So
20
Feb
2011
Gruess Gott!
Heute mal ein paar Eindruecke von meiner Arbeit. In dieser Woche sind wir mehrmals in einen Ort gefahren, der 200km entfernt ist um da Umzugsgut anzuliefern. Auf der gesamten Strecke durchquert man einen einzigen "Ort", d.h. dort gibt es eine Tankstelle und ca. 10 Haeuser. Ansonsten passiert auf der gesamten Strecke nicht wirklich viel. Abundan sieht man wildlebende Kuehe, die direkt neben der Strasse stehen und mich automatisch zum bremsen veranlassen. Bisher sind wir aber gut miteinander ausgekommen und es gibt noch keine Verluste zu verzeichnen.
Die letzten Tage hat es teilweiseauch extrem viel geregnet, was zu dieser Jahreszeit aber nicht ungewoehnlich ist. Dadurch wurden jedoch die Strassen ueberflutet und teilweise stark beschaedigt. Mehr dazu...siehe Bilder!
Warscheinlich werde ich in den naechsten Tagen bei einer anderen Umzugsfirma anfangen, diese bezahlt halt einfach mehr (Ja, ich bin kaeuflich).
Man sagt seinem Chef halt einfach, dass man morgen nicht mehr kommt und dann ist das Arbeitsverhaeltnis beendet, so einfach ist das.
Soviel fuer den Moment, Tschau!
Di
15
Feb
2011
Gruesse!
Ich bin nun seit einer Woche in Karratha, im Norden von Western Australia.
Nach 2 Tagen hatte ich auch schon einen Job gefunden. Ich arbeite fuer eine Umzugsfirma als Truckfahrer und Umzugshelfer. Hier in Karratha verdient man ueberall extem viel Geld, da es viel Arbeit aber relativ wenig Arbeiter gibt. Da meine Firma relativ wenig bezahlt (ca. 17Eur/h) und mein Chef das weiss, schreibt er auf unserem Stundenzettel immer mehr Stunden auf, als wir wirklich gearbeitet haben. Somit bezahlt die Hauptniederlassung uns auch mehr Geld uns als eigentlich zusteht. Naja, wieso nich... :-)
Nun suche ich mir noch einen Nebenjob fuers Wochenende, um noch mehr Geld zu sparen. Dann will ich versuchen hier 3 Monate durchgehend zu arbeiten um danach seeehr lange reisen zu koennen, mal schauen obs klappt.
Mein Chef hat uns (arbeite mit einem Kumpel zusammen, den ich aus Hamburg kenne) am zweiten Tag gleich auf Bratwurst und Bier eingeladen. Der Abend endete mit einer Polizeikontrolle, bei der mein Chef eine Strafe von 200 Dollar bekam, weil er, auf dem Beifahrersitz, eine Flasche Bier in der Hand hatte. Am naechsten Morgen war er noch so betrunken, dass wir ihn wecken mussten und dann alleine anfangen mussten zu arbeiten.
Ok, soviel dazu.
Anbei noch ein paar Bilder von hier und vom Roadtrip.
Do
03
Feb
2011
Der Flug nach Darwin hat problemlos geklappt und so bin ich noch in derselben Nacht angekommen und habe ins Hostel eingecheckt. Das erste was ich sah, als ich ins Hostelzimmer kam, war eine Kakerlake die ueber den Boden raste, tolle Begruessung.
Ansonsten ist das Klima hier einfach nur puhhh! Es sind immer ca. 30 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit, sodass man vom nichtstun schwitzt.
Daher habe ich absolut keinen Elan, mir hier auch nur irgendetwas anzuschauen und liege lieber den ganzen Tag im Hostelpool rum.
Da der Supermarkt leider nicht direkt am Hostel angeschlossen ist, muss ich doch abundan ein paar Meter durch Darwin laufen.
Dabei begegnen mir dann dutzende Aborigines, die entweder um Geld betteln oder faul in der Sonne liegen. Hmh, was aus dem Urvolk hier geworden ist!!!
Morgen verlasse ich Darwin dann auch schon wieder und fliege nach Karratha, wo ich dann warscheinlich eine Weile arbeiten werde um danach den naechsten Roadtrip machen zu koennen.
Passend dazu noch ein paar Bilder vom letzten Roadtrip...
Mo
31
Jan
2011
Hey!
In meinem Leben passiert momentan wieder so einiges...fangen wir mal an. Ich war nun 2 Wochen in Melbourne und habe weiterhin in meinem Auto auf dem Parkplatz uebernachtet.
Der Parkplatz ist recht beliebt unter Backpackern, sodass wir teilweise mit 20 Autos da parkten.
Eines schoenen Tages wollte ich mich auf die Suche nach einem Job als Truckfahrer begeben, kuz vorher habe ich jedoch erfahren, das mein Int. Fuehrerschein im Bundesstaat Victoria nicht gueltig ist, d.h. ich darf in Victoria keine Trucks fahren.
Andere Jobs sind relativ schwer zu bekommen, da, wegen dem Hochwasser, hier extrem viele Backpacker sind.
Ein Kumpel von mir ist zufaellig in einer kleinen Stadt in Western Australia (Karratha) gelandet, in der es viel Arbeit fuer guten Lohn gibt. Sonst hat die Stadt nichts zu bieten. Daher habe ich entschieden, in diese Stadt zu fliegen um da ein paar Monate zu arbeiten und Geld zu sparen.
Melbourne ist zwar schoen aber noch schoener, wenn man ein volles Konto hat.
Fuer mein Auto und all den anderen Kram, den ich mittlerweile besitze, habe ich einen Parkplatz gemietet, wo ich das Auto danach wieder abholen kann und hoffentlich weiter nutzen kann.
Dann noch fix einen Flug bei Qantas nach Karratha gebucht.
Heute bin ich dann frohen Mutes zum Flughafen gefahren und wollte fliegen. Beim einchecken gab es allerdings Probleme...wie sich dann herausstellte, konnte die Qantas das Geld von meiner Kreditkarte nicht abbuchen, hat mir aber trotzdem den Flug confirmed.
Haetten sie dies nicht getan, haette ich es gemerkt und haette entsprechend wieder Geld auf meine Kreditkarte geladen, shit!
Also wieso bestaetigen Sie den Flug, wenn Sie das Geld nicht abbuchen koennen? Fuck!
Einen anderen Flug hatten Sie natuerlich nicht.
Nun stand ich da...was soll ich tun?
Also habe ich mir den guenstigen Flug herausgesucht, den es heute noch ab Melbourne gibt. Nun fliege ich mit Tiger Airways in 5 Stunden nach Darwin. :-) Naja, eigentlich 5 Stunden, der Flug ist jetzt schon als verspaetet angezeigt...
In Darwin habe ich mir eben ein Hostel gebucht fuer heute Nacht.
Da ist momentan wet season, d.h. heiss, schwuel und Unwetter!
Das kann was geben...
Naja, morgen bin ich dann also in Darwin und der Rest wird sicher wieder ergeben.
Anbei noch ein paar Bilder aus Melbourne und bis bald...
Fr
21
Jan
2011
Hey, da bin ich mal wieder!
Nach nahezu 3 Wochen und 6200km ist der Roadtrip beendet und ich bin, vor 5 Tagen, in Melbourne abgekommen.
Eigentlich wollte ich zuerst weitere Bilder vom Roadtrip zeigen, da ich aber von Melbourne so begeistert bin, zeige ich zuerst Bilder von hier.
Alles wichtige steht unter den Bildern.
Ich bin uebrigens daran interessiert, mit euch zu skypen. Wenn ihr das auch so seht, schreibt mir doch mal euren Accountnamen. Mittlerweile interessiert es mich schon, was ich in z.B. Hamburg alles so verpasse. Wuerd mich freuen.
So
02
Jan
2010
Moin Moin im neuen Jahr.
Anbei ein paar Bilder von unserem immernoch andauernden Roadtrip. Wir haben in den letzten 6 Tagen ca. 1500km zurueckgelegt und so langsam bekommt man einen Eindruck, wie gross und schoen dieser Kontinent ist.
Teilweise faehrt man 30min auf dem Highway, ohne auch nur einem einzigen anderen Auto zu begegnen.
Momentan befinden wir in einer Stadt namens Esperance, von wo aus wir morgen nach Kalgoorlie fahren und danach dann ins richtige Outback. Vorher heisst es nochmal Wasserkanister und Vorratsboxen auffuellen, da wir in den naechsten Tagen wohl keinen Supermarkt zu Gesicht bekommen werden.
Vielmehr kann ich momentan nicht schreiben, da wir nur begrenzten Internetanschluss haben und Handynetz auch nur selten. Unter den Bildern gibt es teilweise eine kleine Erlaeuterung.
Danke fuer die letzten Kommentare von euch, ich freue mich immer sehr darueber.
Na dann haltet die Ohren Steif
bis die Tage...
Fr
17
Dez
2010
Moin Moin!
Ich habe mal wieder bischen was zu erzaehlen.
Mein letzter Job endete diesen Mittwoch, nach doch nur 3 Wochen. Man bekommt halt einfach gesagt, dass man naechsten Tag nicht mehr wiederkommen muss.
Nun hatte ich 2 Tage frei und ab morgen beginnt schon wieder ein neuer Job.
Ich bin immer wieder fasziniert, wie einfach das hier ablaeuft.
Man beginnt irgendeinen Job, wenn man seine Arbeit gut gemacht darf man bleiben und wenn man schlecht arbeitet, wird man halt einfach nach Hause geschickt.
Ab morgen arbeite ich anscheinend bei einer Umzugsfirma oder sowas aehnlichem, genau weiss ich das noch nicht.
Ansonsten ist in der Zwischenzeit ein Kumpel aus Hamburg hier eingetroffen. Wir haben uns beim Zivildienst kennengelernt. Er wollte eigentlich nach Suedafrika aber als ich ihm von Australien erzaehlt habe, hat er sich dafuer entschieden. Er hat ein paar Tage mit mir im Hostel gewohnt und sich nun einen CamperVan gekauft.
Da er von Beruf Kfz-Meister ist, habe ich die Chance ergriffen und mir auch ein Auto gekauft, welches er vorher gecheckt hat. Meine finanziellen Mittel liessen leider nur einen Kleinwagen zu. Trotzdem bin ich mit dem Kauf vollends zufrieden. Es ist ein Hyundai, Baujahr 1992 mit 180000km. Dies klingt fuer deutsche Verhaeltnisse warscheinlich viel, ist hier abend vollkommen normal. Bezahlt habe ich fuer das Auto 1000 Dollar (ca. 700), inklusive kompletter Campingausruestung. das Auto hat keine Rueckbank, sondern eine gerade Flaeche zum schlafen. Da diese ein wenig zu kurz fuer mich ist, bin ich noch dabei es entsprechend umzubauen.
Den Dachgepaecktraeger habe ich mir heute noch dazugekauft, um Ersatz + Wasserkanister, sowie Zelt und Ersatzreifen verstauen zu koennen.
Es ist auch nicht wirklich in gutem Zustand, d.h die Hinterraeder sind ziemlich abgefahren, der linke Aussenspiegel ist kaputt und die Frontscheibe hat einen ziemlich grossen Riss. Da es hier aber keinen Tuev gibt, kann man so rumfahren. Falls man aber von der Polizei abgehalten wird, bekommt man ein Ticket und muss alles reparieren, hoffentlich hab ich Glueck und werde nicht angehalten.
Ich starte vorrausichtlich nach Weihnachten mit dem Auto meinen ersten Roadtrip durchs Outback. Warscheinlich nehme ich noch eine deutsche Backpackerin mit, dann wird es deutlich guenstiger.
Wo die Reise hinfuehrt wird sich zeigen, ein wirkliches Ziel gibt es nicht.
Ich bin immernoch auf der Suche nach einem Farmjob, falls ich keinen finde wird die Reise wohl einfach gen Osten, sprich Melbourne und Adelaide fuehren.
Ich lass mich ueberraschen!
Danke fuer eure Mails der letzten Wochen. Ich war leider so beschaeftigt (50 Stunden p. Woche arbeiten, Auto suchen, Job suchen, Leben!), dass ich sie noch nicht beantworten konnte. Ich werde es sobald wie moeglich tun.
Bis dahin
bleibt sauber
Di
07
Dez
2010
...aber nur zu Besuch. Hier in Fremantle (wo ich immernoch bin) gibt es ein Gefaengnis, welches 1991 geschlossen wurde. Seitdem kann man es besichtigen. Dies tat ich neulich. Teilweise gab es echt pikante Informationen, z.B.:
Die Toilette bestand bis 1991 aus einem Eimer je Zelle, dieser wurde dann morgens ausgeleert. Da die Zimmer nur wenige Quadratmeter gross waren, muss der Geruch dementsprechend stark gewesen sein, lecker...
Anbei ein paar Bilder aus dem Gefaengnis.
Danach war ich bei einer Bierverkostung. Es gibt hier einen Pub mit 34!!! verschiedenen Biersorten im Angebot. Man bekommt 6 Schnapsglaeser auf einem Holzbrett mit verschiedenen Bieren. Das es mir gefallen hat, kann man wohl auf dem Bild sehen.
Als ich danach ins Hostel kam, wurde mir mal wieder ein Job angeboten. Daraufhin habe ich kurz da angerufen und nun arbeite ich bei der Firma seit anderthalb Wochen. Es war also mal wieder unglaublich schwer einen Job zu finden, quasi unmoeglich :-) Die Firma stellt Unterwassergewichte her. Mein Job besteht darin, den ganzen Tag Plastikeimer aneinanderzusetzen und mit Plastikclips zu verbinden, quasi wie Lego spielen nur in gross.
Der Job sollte eigentloch nur 3 Wochen sein, nun kann ich da aber wohl bis mindestens ende Dezember arbeiten. Mal schauen ob ich das mache. Eigentlich moechte ich als naechstes auf einer Farm oder auf einem Fischerboot fuer eine Weile arbeiten. Ich bin schon dabei mich zu bewerben, mal schauen obs klappt.
Dazu vielleicht naechstes mal schon mehr...
Achja, Weihnachtsmaenner sehen bei 30 Grad echt merkwuerdig und laecherlich aus!
Do
25
Nov
2010
Hmh, der Computer, an dem ich momentan sitze, zeigt mir oben rechts das Datum an. Wenn der Computer mich nicht beluegt, ist heute der 25. November, d.h. vor ziemlich genau 24 Jahren wurde ich geboren.
Ich fuehle mich heute ja nach vielem, aber bestimmt nicht nach Geburtstag.
Es ist 9 Uhr morgens und draussen sind schon wieder ca. 25 Grad, dies derfte mein heissester Geburtstag werden.
Zum Gleuck lege ich auf Geburtstage eh nicht viel mehr viel Wert.
Dies gilt leider auch fuer Geburtstage von anderen Leuten, sorry also wenn ich jemanden vergesse.
Eigentlich wollte ich in diesem Moment in euer Hummer-Fabrik hier in Fremantle sein wegen einem Job als Gabelstaplerfahrer oder sogar als Lkw-Fahrer.
Die Saison beginnt hier momentan und daher benoetigt die Fabrik eigentlich viele Arbeitskraefte.
Der Chef ist momentan extrem busy und hat daher heute keine Zeit, naja dann vllt. morgen.
Mein letzter Job ist am Montag ausgelaufen, evtl. kann ich da aber am We wieder arbeiten.
Gemacht habe ich da so ziemlich alles, Hecken verschnitten, Beton gemacht und z.B. Waende gestrichen.
Eins steht mal fest...wenn ich aus Australien zurueck bin kann ich eure (nicht vorhandenen) Gaerten und Haeuser bauen und gestalten, da man hier wirklich alles lernt.
Letzten Freitag waren es hier uebrigens schon 39 Grad... und ich musste arbeiten. Sowas ist echt nicht angenehm, kann ich euch sagen. An dem Tag habe ich ca. 10 Liter Wasser getrunken.
Nun, dann lass ich mich mal ueberraschen was der Tag so bringt.
Anbei noch ein paar Bilder vom arbeiten und vom feiern im Hostel.
Zu den letzten beiden Bildern...wenn Englaender feiern, und das machen Sie oft und gerne, dann auch richtig. Der Abend endete um 4 Uhr morgens damit, dass ein deutscher ne Flasche Rotwein ueber den Kopf geschuettet bekam und ein Englaender einem anderen Englaender eine Gitarre auf dem Kopf zerschlagen hat.
Mo
15
Nov
2010
Anbei ein paar Bilder aus den letzten Tagen.
Die Erklaerung steht unter den Bildern.
Ansonsten arbeite ich momentan, mit einem anderen deutschen, fuer eine Privatperson auf dessen Grundstueck.
Unser Job besteht darin, wege zu Pflastern und Steine zu verlegen.
Wir haben sowas noch nie vorher gemacht und es sieht auch nicht perfekt aus aber er ist zufrieden, wir bekommen gutes Geld und jeden Tag ein koestliches Mittagessen von Ihm.
Heute kamen wir erstmal 15min zu spaet, weil wir den falschen Zug genommen hatten. War natuerlich kein Problem fuer unser Boss. Nach 5 Stunden haben wir auch schon wieder aufgehoert weil der andere deutsche am Wochenende zu viel getrunken hat und daher einen hefitgen Kater hatte. War auch kein Problem fuer unseren Boss, denn er hatte selber noch einen Kater. :-)
Naechste Woche arbeite ich evtl. fuer eine Firma, die Partyzelte auf-und abbaut. Hab ich auch noch nie gemacht aber das interessiert ja hier niemanden.
Ich lass mich mal ueberraschen.
Lasst mal was von euch hoeren, Leute!
So
07
Nov
2010
Hallo ins kalte Deutschland!
Ein deutscher Backpacker hatte sich vor ein paar Tagen ein altes Auto fuer wenig Geld gekauft. Damit haben wir am Freitag eine Tour gemacht. Ein spezielles Ziel hatten wir nicht und so sind wir dann an einem Strand, 120km entfernt von hier, gelandet. War alles ganz nett so weit, dann kam die Rueckfahrt. Nach ca. 20km hatte das Auto keine Power mehr, woraufhin wir anhielten. Beim anhalten qualmte es schon aus dem Motorraum. Beim oeffnen der Motorhaube sahen wir, dass sich ueberall das Kuehlwasser verteilt hatte.
Nun standen wir da irgendwo im nirgendwo, 4 Kerle, keiner wiriklich Ahnung von Autos.
Nach ca. 30min hielt ein Pickup an. Der Fahrer war anscheinend Automechaniker und versuchte 1 Stunde lang vergeblich der Motor wieder flott zu bekommen.
Als das nicht gelang, schleppte er uns mit einem 5m langem Seil ab. Ich sass am Steuer des Autos ab diesem Zeitpunkt. So fuhren wir auf dem Freeway (aehnlich einer Autobahn) mit 100 km/h und halt nur 5m Abstand zu ihm. Achso, erlaubt ist das Abschleppen auf Freeways natuerlich nicht.
Er hatte vorher nicht gesagt wo er uns hinbringt sondern nur gefragt wo wir herkommen.
Wir dachten natuerlich er bringt uns zum naechsten Dorf oder zur naechsten Stadt, womit wir schon gluecklich gewesen waeren.
Wir fuhren allerdings durch die naechste Stadt und auf den naechsten Freeway.
Nun wurde uns klar, dass er uns bis nach Fremantle (unserem Startpunkt) schleppt.
Problem daran war nur, dass unsere Autobatterie mittlerweile leer war und es dunkel wurde bzw. sehr schnell war.
Sprich, wir wurden auf einem Freeway abgeschleppt, fuhren ca. 90km/h, es war dunkel und wir hatten kein Licht und halt nur die 5m zwischen den Autos.
Ausserdem hatten wir nur halbe Bremskraft, da ja der Bremskraftverstaerker nicht funktioniert wenn der Motor nicht laeuft.
In diesem Moment wurde uns allen etwas unwohl in der Magengegend.
Am Ende schleppte er uns insgesamt 80km, bis fast zu unserem Ausgangspunkt und stoppte nur, weil das Seil zum zweiten mal gerissen war und wir ihm daraufhin sagten: Danke, das reicht!
Die letzten 10km fuhren wir dann mit dem Taxi.
Mo
01
Nov
2010
Am letzten Samstag, den 30. Oktober, hat das Hostel eine Halloween-Party veranstaltet. Es war wirklich ein rauschendes Fest! Ich haette nicht gedacht, dass ich sowas in einem Hostel erleben werde.
Verschiedenste gestalten waren dabei anzutreffen, z.B. Jesus, Piraten, Affen.
Ausserdem gab einen riesengrossen Topf voll mit Punsch., Preise fuer die besten Kostueme etc.
Den Rest sagen wieder die Bilder.
Do
28
Okt
2010
Am letzten Wochenende habe ich, mit ein paar Leuten aus dem Hostel, einen Ausflug zu oben genannter Insel gemacht. Eine Faehre brachte uns morgens hin und am spaeten Nachmittag zurueck. Auf der Insel bekamen wir ein Fahrrad . Eine Rundfahrt um die Insel sind ca. 20-25 Kilometer. Wir haben uns dafuer 5 Stunden Zeit genommen und hammergeile Straende gesehen. Unser Team bestand aus 3 Deutschen, 2 Niederlaendern und 1 Italiener.
Den Rest sagen die Bilder.
bis die tage...
Di
26
Okt
2010
Wie der Name schon sagt, heute gibt es ein paar aktuelle Bilder.
Die Beschreibung steht, soweit vorhanden, unter den Bildern.
Di
19
Okt
2010
Hmh, schon eine Woche her seit dem letzten Blogeintrag, dann will ich das mal aendern. Es hat sich auch einiges getan.
Ich bin seit 6 Tagen in Fremantle in einem Hostel und werde hier voraussichtlich eine Weile bleiben denn:
Es ist grossartig!
So ziemlich der schoenste Ort, den ich bisher gesehen habe
Das Hostel liegt 2 Minuten vom Strand des Indischen Ozeans entfernt, Bahnhof, Bus und Supermarkt ebenso.
Hier wohnen haufenweise verrueckte Leute und es ist eigentlich jeden Abend Party.
Ausserdem bekommt man unglaublich einfach Jobs, d.h. man sitzt Abends am Tisch, trinkt Bier und irgendjemand quatsch einen an ob man morgen arbeiten moechte. So gings auch mir.
Ich arbeite (mit anderen Leuten aus dem Hostel) momentan fuer einen Englaender, der sich hier eine Megagrosse Villa hinbaut.
Eigentlich ziemlich spiessig aber der Typ ist voll in Ordnung und man merkt ihm seine Millionen auf dem Konto nicht an.
Man kann quasi sagen, ich arbeite als Bauarbeiter.
Eigentlich nicht mein Traumjob!
Jedoch laueft das hier alles etwas anders!
Wir werden um 9Uhr morgens von ihm abgeholt (vorher wurden wir gefragt ob 9Uhr zu frueh ist fuer uns :-) ) und machen den ganzen Tag irgendwelchen Kram in seinem Haus.
Er und irgendwelche Kumpels vom ihm arbeiten mit uns. Es herrscht eine extrem entspannte Atmosphaere und wenn die Arbeit zu hart ist, weil es mal wieder 30 Grad sind, machen wir leichtere Dinge oder arbeiten im Haus.
Seine Frau macht staendig Kaffee und Mittags ein ordentliches Mahl fuer alle.
Nach 7 oder 8 Stunden Arbeit bringt er uns wieder ins Hostel und bezahlt uns (natuerlich Schwarz). Pro Tag bekommt man so 110-120 Euro.
Wenn wir am naechsten Tag wieder arbeiten moechten, holt er uns wieder ab. Wenn wir nicht moechten, geben wir den Job einfach an andere Leute im Hostel weiter.
Morgen werde ich den Job noch machen und dann will ich erstmal wieder frei haben. Ausserdem habe ich durch 3 Tage Arbeit genug Geld verdient um eine Woche Hostel, Essen etc. zu bezahlen und am Wochenende evlt. noch einen Ausflug zu machen.
Es ist einfach alles so unglaublich unkompliziert hier und vor allem ungeplant. Man laesst sich einfach von Tag zu Tag treiben ohne irgendwas gross zu planen, ein tolles Gefuehl.
Soviel fuer den Moment, in den naechsten Tagen lad ich noch ein paar Bilder hoch.
Bis dann Leute!
Achso: Hallo Mama, alles Gute zum Geburtstag! Sei gewiss, mir gehts gut, ich mache nicht zu viele Dummheiten und habe noch nicht all mein Geld auf den Kopf gehauen! :-)
Di
12
Okt
2010
Ich sitze grad im Garten des Hostels, hoere MotorFM per Livestream und geniesse den Tag. Damit ihr seht wie das aussieht, hab ich gleich mal ein entspr. Bild angehangen. Wenn ich den deutschen Wetterbericht so sehe, ist es gleich noch angenehmer.
In dem jetzigen Hostel bin ich heute die letzte Nacht. Ab morgen habe ich mir ein Hostel in Frematle gebucht. Fremantle ist eine kleine (angeblich superschoene) Hafenstadt 20km entfernt von hier.
Weitere Plaene gibt es noch nich, wozu auch....
Anbei noch ein paar Bilder aus Perth, die ich in den letzten Tagen gemacht habe.
Bye bye!
Achso:
Vielen Dank fuer die Gaestebucheintraege!
Koennt ihr aber bitte etwas praeziser dazuschreiben, wer ihr seid!
"Bob" und "bz" kann ich momentan nicht identifizieren!?
So
10
Okt
2010
...war das Motto des letzten Samstags.
Eine befreundete Backpackerin arbeitet hier bei einer Firma die Camper Van`s vermietet. Einen dieser Camper darf Sie privat nutzen, dies galt es zu nutzen! Es ging also auf einen 400km langen Roadtrip, vorbei an weisser Wueste und und (leider zumeist toten) Kaengurus. Das Ziel war die sogenannte Pinnacle Desert (Bild 5). Anschliessend haben wir natuerlich noch einen Abstecher ans Meer gemacht. Alles weitere sagen, glaube ich, die Bilder.
Bis zum naechsten mal!
Do
07
Okt
2010
Australien empfing uns, wie auch Malaysia, mit Palmen, wolkenfreiem Himmel und mehr als 20 Grad.
Eine mitreisende Backpackerin hat hier entfernte Verwandte, diese haben uns freundlicherweise vom Flughafen abgeholt. Sie sind vor mehr als 30 Jahren aus Deutschland ausgewandert und haben anscheinend alle nervigen deutschen Tugenden abgelegt.
Nachdem wir das Parkticket bezahlt hatten und sich die Schranke vom Parkplatz oeffnete, beruehrte Sie mit dem Aussenspiegel den Parkautomat, wodurch der Aussenspiegel einmal vor-und zurueckklappte und es einen kleinen Knall gab, In Deutschland waere man warscheinlich ausgestiegen und haette sich die Schramme am Spiegel angeschaut und sich geaergert. Ihre Reaktion "Just the mirror" und fuhr gemuetlich weiter. Danach ging es durch eine ewig lange Fahrt durch die Stadt, da Sie, trotz Navi und Karte, an jeder zweiten Ampel falsch abgebogen ist.
Generell kann man sagen, dass das Leben hier deutlicher langsamer und gelassener vor sich geht.
Im Supermarkt arbeiten z.B. wirklich nette Verkaeufer, so etwas habe ich in Hamburg relativ selten erlebt.
In den ersten Tagen habe ich mir nun die Stadt angeschaut und im Schatten (In der Sonne ist es zu heiß --> 28 Grad) gesessen zum lesen. Danke für die Bücher an Ruben und Tricia.
Trotzdem fuehle ich mich noch nicht wirklich wie in Australien. Dies liegt warscheinlich daran, dass hier momentan extrem viele deutsche sind. Ausserdem ist der Hostel-Manager ehemaliger Hamburger. Desweiteren habe ich in der Fußgaenger mehrere!!! Leute mit St. Pauli T-Shirt gesehen, verkehrte Welt.....
Anbei gibt es noch ein paar Bilder um euch neidisch zu machen.
Achso...der Flug war übrigens ganz großartig, entgegen meiner Erwartungen. Ich bin also geheilt!
Soviel von den ersten Tagen
Grüße nach Hause!
Di
05
Okt
2010
...soeben in Kuala Lumpur am Dienstagmorgen bei sehr angenehmen 23 Grad. So kann es weitergehen..
Fr
01
Okt
2010
Moin Leute!
Ich habe es nun wirklich geschafft, eine eigene Homepage einigermaßen einzurichten.
Hoffentlich regelmäßig wird es hier Updates geben, ich geb mein bestes.
Tschö!