Mysore & Sulthan Bathery

So, heute kommen die Zeilen mal von mir(Martin) da Marco sich noch von unserer letzten Busfahrt ausschläft. Nach drei Tagen Hampi, viel der Abschied schon etwas schwere als der von Goa. Nichts desto trotz ließen wir uns, zu einem etwas übertriebenen Preis, bei starkem Regen zum Bahnhof chauffieren. Die Stunde Verspätung vertrieben wir uns mit einem Deutschen Pärchen. Im Bahnhof warten wird sowieso nie langweilig. Einfach hinsetzen und von dem Chaos berieseln lassen. Unser Abteil im Zug war schon reichlich mit Gepäck bestückt. Uns blieb nicht  mehr übrig, als uns, unsere eh schon viel zu kleinen Betten mit unserem Rucksack zu teilen. Das schlafen unter ungünstigen Umständen haben wir aber schon gelernt und so stiegen wir nach 10 Stunden Fahrt ziemlich entspannt  am Bahnhof in Bengalore aus dem Zug. Raus aus dem Zug rein in den Bus. Nach gefühlten 6 (real 3,5) Stunden in der ersten Reihe unseres Linienbusses nach Mysore waren wir wieder munter. Das sind Fahrten die man einmal im Leben mitgemacht haben muss. Der Fahrer steuert den fahrenden Schrotthaufen, der überall klappert,  total entspannt, durch ein Meer von Rikschas, Autos, Bussen, Mopeds, Vieherden, Menschen und Fuhrwerken. Sein wichtigstes Instrument ist dabei die Hupe. Dieser ständige Fiebton, kann in der ersten Reihe jedoch auch Ohrensausen  auslösen. Nach einer etwas eintönigen Palastbesichtigung und einem wirklich gutem Essen haben wir uns etwas unters Volk gemischt. Das Zentrum von Mysore scheint ein einzig riesiger Markt zu sein, der auch keine Öffnungszeiten kennt. Wir waren amezed. Die hier ansässigen Händler wissen aber auch was dem Tourist gefällt und wie man es ihm verkauft. Es dauerte nicht lange da hatte uns ein Händler hinter seinen Stand gelockt. Wir bekamen einen Chai serviert, einen Crashkurs im Räucherstäbchen herstellen und wurden von Kopf bis Fuß mit seinen ethärischen Ölen, die er selber herstellt eingerieben. Der Duft überzeugte uns und wir ließen uns einige Fläschchen abpacken. Der Markt hatte aber weitaus mehr zu bieten. Sämtlich in Indien wachsende Blumen, Früchte und Gewürze werden hier bis unters Dach fein säuberlich gestapelt und angeboten. Hin und wieder verläuft sich eine Kuh in den engen Gassen bei der Nahrungssuche. Wenn nichts für sie abfällt wird auch gerne einfach Mal etwas Altpapier oder ein Karton vernascht. Weiter nach Ooty hieß dann gestern. Diesen Plan kippten wir aber noch auf der Busfahrt und entschieden uns den Bus etwas eher zu verlassen und den Wayanad Nationalpark zu besichtigen. Das umsteigen zwischen den Bussen verläuft nahezu reibungslos. Es war nicht mal Zeit die Toilette  zu besuchen und schon ging`s weiter.
Und jetzt wurde es richtig holprig. Diesmal haben wir in der letzten Reihe Platz genommen. Phasenweise ähnelte das passieren von Schlaglöchern oder Bodenwellen den Schwingungen eines Wikingerschiffes auf dem Jahrmarkt. Es donnerte, knackte und quietschte noch mal ganze zwei Stunden bis wir endlich Sultanbatherie ankamen. Das Highlight des Tages sollte  der Besuch im Nationalpark, wo man Elefanten, Tiger und Hyänen zu Gesicht bekommt  werden. Das Ereignis viel jedoch sprichwörtlich ins Wasser. Aus den Paar Tropfen während der Anreise, in unserem privat gemieteten Jeep inkl. Guide (super, derkonnte ganze 5 worte Englisch) wurde bei der Ankunft der stärkste Regen den wir bisher hatten. Die Pfade im Nationalpark wurden zu kleinen Bächen und außer viele Haufen Elefantenkacke bekamen wir nur 4 Hühner und 3 Rehe zu Gesicht. Wo wir aufkreuzen sind wir eigentlich immer eine Attraktion für die Einheimischen. Neben uns im Bus wird versucht unsere Bücher mit zu lesen, wir werden angestarrt oder einige Väter haben uns auch schon mal Ihre Töchter oder Söhne vorgestellt um uns die Hand zu schütteln. Nachdem wir heute nun schon dem Busfahrer, Bäcker, Eisverkäufer, Hotelbesitzer, Rikschafahrer und vielen mehr die Hand geschüttelt  unser Herkunftsland bestätigt und einen Minilebenslauf erzählt haben hatte uns noch der Bürgermeister von Sultanbatherie im Restaurante erspäht uns sich gleich zu uns gesellt. Sein Englisch oder was auch immer das war, bot nicht gerade ein großes Vokabular aber gab uns noch einige Tipps und strahlte bis über beide Ohren als wir Ihn auch die Hand schüttelten und verabschiedeten.
Diese Zeilen kommen gerade aus Ooty wo wir gleich noch zum höchsten Punkt Südindiens hinauf klettern. Dazu später mehr.

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Kommentare: 11
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