Zweiter Roadtrip

Hoppla, da haben wir uns diesmal aber ganz schoen Zeit gelassen mit dem Bericht (SORRY!)...

Doch nun wollen wir von unserem 2. Roadtrip erzaehlen.

Am 2.3. kam unser Besuch muede aber gluecklich in Perth an. Wir haben uns ein paar schoene Tage hier in Fremantle gemacht und am 5.3. ging's dann los Richtung Norden. Diesmal hatten wir uns einen Haenger gemietet, um mehr Platz fuers Gepaeck zu haben. Der Haenger hat sich als echt gute Idee herausgestellt, allerdings musste Marco nun die ganze Strecke alleine fahren, weil ich nicht mit Haenger fahren darf. Aber mir macht das Autofahren hier ja eh nicht so viel Spass, also wars schon ok so.

Unser erster Stopp war ein Campingplatz an einer Bucht in Guilderton. Der ganze Campingplatz war voller Enten, die umhergelaufen sind und nach etwas Essbarem Ausschau gehalten haben. Die waren ganz schoen frech und man musste immer aufpassen, ja nichts offen liegen zu lassen. Direkt hinter dem Campingplatz war das Meer, aber hier war leider eine zu starke Brandung und wir haben das mit dem Schwimmen dann doch mal lieber bleiben lassen. Am naechsten Tag ging es weiter noerdlich und wir kamen an den Pinnacles vorbei. Die kannten Marco und ich ja schon, aber wir fanden es auch beim dritten (fuer Marco) bzw. zweiten Mal (fuer mich) immer noch beeindruckend, durch diese Wuestenlandschaft mit den unzaehligen Kalksteingebilden zu fahren. Fotos gibts davon jedoch hier keine, die haben wir ja schon bei unserem ersten Blogeintrag hochgeladen. Unser Tagesziel war Green Head, wo wir eigentlich eine Sealionstour machen wollten. Freunde von mir hatten das vor einigen Jahren schon gemacht und hatten uns diese Tour empfohlen. Wir freuten uns also schon darauf, bald mit den Seeloewen schwimmen zu koennen. Leider konnte jedoch keine Tour stattfinden, weil das Boot des Veranstalters kaputt war und zudem noch sehr windiges Wetter vorhergesagt wurde. Schade! Aber wir hofften darauf, die Tour auf dem Rueckweg nachholen zu koennen. Der Campingplatz war ganz nett, aber als es dunkel wurde, kamen aus allen moeglichen Ecken die schrecklichen Riesenkakerlaken gekrabbelt. Das war dann schon ganz schoen eklig. Unser naechstes Ziel war der Kalbarri-Nationalpark. Wir machten also am naechsten Tag viele km und kamen bis zu einem Campingplatz kurz unterhalb von Kalbarri. In unserem eigentlich bisher immer sehr hilfreichen und zuverlaessigen Campingfuehrer wurde der als ganz besonders toll angepriesen. Wir wissen bis heute nicht, warum. Es war einfach eine Schotterflaeche auf eine Hochebene. Der Wind hat uns fast umgeweht und in Kombination mit dem Steinboden war der Zeltaufbau ein scheinbar unmoegliches Unterfangen. Nach unzaehligen Platzwechseln und Versuchen hat Marco es dann doch geschafft, die Heringe im Boden zu versenken. Leider war da mittlerweile schon die Sonne untergegangen. Dafuer lies nun der Wind nach und der Sternenhimmel war wirklich beeindruckend. Mitten im Nichts sah man unzaehlig viele Sterne leuchten und konnte die Milchstrasse so gut erkennen, wie selten zuvor. Am naechsten Tag wurde es wahnsinnig heiss. Wir fuhren durch den Kalbarri Nationalpark und genossen an 2 Lookouts die Aussicht auf Fluss und Felswaende. Allerdings hielten wir uns nur kurz dort auf, weil es gefuehlte 50Grad hatte und die Sonne unerbittlich auf uns herab brannte. Also lieber wieder ins Auto und weiterfahren, wieder Richtung Meer. Es ging ewiglange durchs Nichts, der Strassenrand war gesaeumt von toten und unterschiedlich weit verwesten Kaengurus und dann fuhren wir auch noch einem Unwetter entgegen. Der Himmel war dunkelgrau, es blitzte und immer wieder sah man Windhosen. Auf der weiten Strecke gab es nur das Billabong Roadhouse, wo wir uns mit einem Eis erfrischten. Der von uns angepeilte Campingplatz war geschlossen und so mussten wir noch ein gutes Stueck weiter als geplant fahren, Richtung Shark Bay. Dort fanden wir allerdings einen superschoenen Platz in Denham mit direktem Blick aufs tuerkisfarbene Meer. Das Unwetter hatten wir hinter uns gelassen. Doch leider war es bei dem Sand-Stein-Boden mal wieder unmoeglich, das Zelt mit Heringen zu befestigen. Wir schleppten viele grosse Steine heran und befestigten die Zeltschnuere damit. Eine am Ende sehr stabile und zufriedenstellende Loesung. Wir gingen zum Sonnenuntergang noch schnell ins Meer und genossen die Abkuehlung und das glasklare Wasser. Wunderschoen war es hier. Doch uns stand eine fast schlaflose Nacht bevor. Es war auf einmal wieder voellig windstill und die Temperaturen wollten auch nachts einfach nicht sinken. Irgendwie haben wir dann aber doch das ein oder andere Stuendchen Schlaf abgreifen koennen. Und am naechsten Tag hatte ich Geburtstag, juhu! Es gab einen Geburtstagskuchen mit Kerzen und ein paar tolle Geschenke: Haarspangen (rot mit weissen Punkten!!!), ein Beatles-Ukulele-Buch und Konzerttickets fuer die Kooks (die spielen im Mai hier in Freo). Wir machten uns einen gemuetlichen Tag und relaxten am Strand. Immer wieder mussten wir in die ueberdachte Campingkueche fliehen, dem einzigen schattigen Plaetzchen weit und breit. In der groessten Hitze konnte man es nur da aushalten. Verrueckt, so einen heissen Geburtstag hatte ich echt noch nie. Abends gab es dann noch ein Geschenk. Lisa und Mama zauberten ein riesiggrosses und tolles Geburtstags-BBQ, lecker! So ein schoener Geburtstag! Die Party ging allerdings nicht allzu lange, denn am naechsten Morgen mussten wir frueh aufstehen. Wir fuhren nach Monkey Mia, wo es jeden Morgen eine Delfinfuetterung am Strand gibt. Da kommen ein paar freilebende Delfine an den Strand geschwommen und bekommen ein paar Fische. Das klingt jetzt gar nicht so cool, wie es eigentlich ist, deswegen will ich es euch kurz genauer beschreiben: Die Besucher muessen Abstand halten und stehen nur mit den Fuessen im Wasser. Dann gibt es zwei Tierpfleger die im Wasser stehen und ganz viel ueber die Delfine erzaehlen. Die kennen sich echt supergut aus und konnten alle Fragen beantworten. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Delfine einen rosa Bauch bekommen, wenn sie sich freuen und aufgeregt sind? Nach und nach kamen dann ein paar Delfine ganz nah und die Pfleger wussten immer gleich, wer es ist und haben ganz viel ueber jeden einzelnen Delfin erzaehlt. Der Hoehepunkt war dann, dass ein paar der Besucher ausgewaehlt wurden, die dann einen Delfin mit einem Fisch fuettern durften. Meine Mama hatte das Glueck und wurde ausgewaehlt. Neben den Delfinen gab es aber noch mehr Tiere in Monkey Mia zu sehen, z.B. Pelikane und Emus. Marco und ich wollten dann noch Schnorcheln, aber leider gabs da "Stingers" im Wasser. Das sind minikleine Quallen, mit dem blossen Auge nicht zu erkennen. Aber dafuer spuert man sie umso besser. Wo sie einen beruehren, brennt es und man bekommt rote Striemen auf der Haut. Nicht so schoen. Also sind wir zum Schwimmen und Schnorcheln dann lieber wieder zurueck nach Denham. Ein cooles kleines nachtraegliches Geburtstagsgeschenk hab ich mir in Monkey Mia noch selbst gemacht: einen Haifischring, yay! Die darauffolgende Nacht war wieder kurz, denn wir hatten einen Ausflug in den Francois Peron Nationalpark geplant. Wieder ging es also frueh los. Am Park-Eingang muss man die Luft in den Reifen reduzieren, weil die Wege in den Nationalpark sehr sandig und weich sind. Das war vielleicht eine abenteuerliche Fahrt! Wir wurden ganz schoen durchgeschaukelt. Marco musste sich konzentrieren und riss das Lenkrad hin und her. Er war ein toller Fahrer und hat uns sicher durch den Nationalpark chauffiert. Wir hielten an verschiedenen Stellen an. Die Aussicht war wahnsinnig beeindruckend: Hier traf rote Erde auf weissen Sand und der dann auf tuerkisfarbenes Wasser. Einmalig! Am besten war eine Aussichtsplattform ganz im Norden des Parks. Von dort aus konnte man runter aufs Meer blicken. Und was einem da geboten wurde, war schon nicht schlecht. Wir sahen Wasserschildkroeten, Seeschlangen, Riffhaie, Mantarochen und unzaehlige Fische natuerlich. Man haette ewig dort stehen bleiben und die Aussicht geniessen und alles in sich aufsaugen koennen. Doch auch hier war man der unerbittlichen Sonne ausgesetzt und so mussten wir irgendwann dann doch schweren Herzens wieder zurueck zum Auto und nach Denham. Abends waren wir von dem Abenteuer-Ausflug ganz schoen geschafft. Ausser einer Partie Romme war nicht mehr viel drin. Nach den schoenen Tagen und Erlebnissen bei Shark Bay ging es am naechsten Tag weiter nach Carnavon. Auf dem Weg dorthin machten wir noch am Shell Beach Halt. Das ist ein Strand, der aus lauter kleinen Muscheln besteht. Es war aber wieder unglaublich heiss. Also haben wir nur ein paar Fotos gemacht und weiter ging die Reise. Carnavon ist eine weniger schoene Stadt, in der wir nur zum Einkaufen, Tanken und Uebernachten Halt machten. Dafuer war das Ziel des naechsten Tages umso schoener, eigentlich der schoenste Platz der gesamten Reise: Coral Bay. Ein winziger Ort, der eigentlich nur aus 2 Campingplaetzen und ein paar kleinen Cafes und Geschaeften besteht. Aber die Bucht war wirklich einmalig schoen. Das Wasser war unglaublich warm und wieder wahnsinnig klar. Wenn man ein paar Meter reinging, kamen gleich ein paar Fische (Snapper) und schwammen um einen herum. Man brauchte hier eigentlich gar keine Schnorchel-Ausruestung, man konnte sowieso immer bis auf den Grund sehen und alles erkennen. Einen Stachelrochen gabs auch (Jochen, der Rochen) und lustige Nasenfische (die fand ich persoenlich am coolsten). Die sind ganz lang und duenn und haben eine rote "Nasenspitze", sieht fast so aus als haetten sie Schnupfen. Ach ja, die heissen natuerlich nicht wirklich Nasenfische, aber ich hab sie eben so genannt. Hier fing das Ningaloo-Riff an und ein paar Meter vom Strand entfernt konnte man die ersten Korallen sehen. Ein Traum fuer Schnorchelfans wie uns. Hier machten wir es uns ein paar Tage richtig schoen und genossen abwechselnd Meer und Strand und dann wieder den Schatten, den wir dank unserers Sonnensegels an unserem Campingplatz hatten. Marco und ich erfuellten uns hier einen Traum und buchten eine Schnorcheltour, bei der wir dann auch tatsaechlich mit einem Whale Shark (Walhai) geschwommen sind. Wir wussten schon lange, dass wir das machen wollen. Aber diese Touren kosten normalerweise an die $400, also schon ne ganze Menge. Wir hatten aber Glueck. Die Walhai-Saison war noch nicht wirklich losgegangen und so wurde uns eine Ecotour angeboten, mit verschiedenen Schnorchelgaengen. Man sollte Schildkroeten und Mantarochen zu sehen bekommen. Das Ganze kostete nur $175. Und wenn ein Walhai gesichtet wuerde, wuerde man mit diesem schwimmen duerfen (fuer $100 mehr). Es wurde uns nicht garantiert (das kann man ja eh nicht, immerhin sind es freilebende Tiere), aber als sehr wahrscheinlich eingestuft. Und so machten wir uns mit ca. 15 anderen Touristen auf, die Unterwasserwelt zu erkunden. Schon beim ersten Schnorchelspot gab es wahnsinnig viel zu sehen. Weiter draussen im offenen Meer war das Korallenriff natuerlich viel beeindruckender und es gab unzaehlige Fische in den verschiedensten Farben, Formen und Groessen zu sehen. Eine wunderschoene Atmosphaere und ein tolles Gefuehl, so zwischen all den Fischen und Korallen umherzuschwimmen. Und noch dazu gab es dieses ganz besondere Unterwassergeraeusch, so ein ganz leises Knacken. Wir haben leider vergessen zu fragen, wodurch dieses Geraeusch entsteht, daher haben wir hier selbst keine Erklaerung fuer euch. Aber wir laden auch ein paar Videos hoch, vielleicht koennt ihr da das Geraeusch erkennen. Und vielleicht weiss ja sogar jemand von euch, wer oder was dafuer verantwortlich ist, dann bitte Nachricht an uns :)

Auf jeden Fall wollten wir gar nicht mehr aus dem Wasser. Aber auf einmal hiess es, dass ein "grosser Fisch" gesichtet wurde. Juhu, es ging also auf zu einem Whale Shark. Uns wurde an Bord noch so einiges ueber diese tollen Tiere erzaehlt und erklaert, dass wir immer 3-4m Abstand halten muessten beim Schnorcheln. Wir setzten unsere Taucherbrillen auf und zogen unsere Flossen wieder an und setzten uns alle auf den hinteren Teil des Bootes. Auf Kommando liessen wir uns ins Wasser gleiten. Es dauerte einen kurzen Moment, bis man durch all die Luftblaeschen den riesigen Whale Shark erkennen konnte. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefuehl. Der Walhai schwamm ganz gemaechlich so vor sich hin und liess sich von uns ueberhaupt nicht stoeren. Wir schwammen neben und hinter ihm her, immer in sicherem Abstand. Das war wirklich ein ganz besonderer Augenblick und ein Gefuehl, das man schwer beschreiben kann. So eine ganz spezielle Atmosphaere, eine Mischung aus totaler Ruhe und Ehrfurcht und gleichzeitig hat man so eine innerliche Aufregung und so einen Adrenalinschub, einfach hammer! Wir durften insgesamt drei Mal mit diesem wundervollen Tier schnorcheln, immer fuer ein paar Minuten. Manchmal schwamm er allerdings doch schneller und man musste sich ganz schoen anstrengen, um hinterher zu kommen. Wir haben auch ein Video davon hochgeladen. So koennt ihr ein bisschen einen Eindruck davon bekommen, was wir da Einmaliges erleben durften. Walhaie sind uebrigens die groessten Haie und die groessten Fische der Gegenwart.  Laut Wikipedia war das laengste bisher gemessene Exemplar 13,7m lang. Da war "unser" Walhai im Vergleich dann eher klein, so ca. 5-6m. Aber uns hat das vollkommen ausgereicht, das glaubt mal! Ach ja, und sie ernaehren sich uebrigens von Plankton und anderen Kleinstlebewesen, kein Grund zur Sorge also. Wieder zurueck an Bord mussten wir diese Eindruecke erstmal verarbeiten. Leider war ich wohl eine Spur zu sehr aufgeregt und erschoepft von allem und noch dazu wurde ich ploetzlich ein wenig seekrank. Das war nervig, wurde aber zum Glueck bald wieder besser. Dann gab es noch einen Schorchelgang mit Mantarochen, den ich persoenlich jedoch lieber ausfallen hab lassen. Ich hab aber wohl nicht viel verpasst, der gesichtete Mantarochen ist sofort in die Tiefe angetaucht und war nur ganz kurz zu sehen. Anschliessend gab es ein lecker Mittagsbuffet und genug Zeit zum Ausruhen. Danach gab es noch einen letzten Schnorchelgang. Das war dann nochmal ein gigantisches Finale. Wir sahen nochmal ganz viele neue bunte Fische, tolle Korallenunterwasserlandschaften und (juhu!) Haie. Heidi Haifisch ist also tatsaechlich mit Haien geschwommen. Ich hatte auch gar keine Angst, weil das sind ja meine Freunde ;) Nein, es waren "nur" Riffhaie und uns wurde gesagt, dass die wohl mehr Angst vor uns haetten als umgekehrt. Eine Unterwasserschildkroete gabs dann auch noch. Wir waeren am liebsten noch ewig im Wasser geblieben. Das war echt das Highlight unserer bisherigen Reise und ein einmalig toller Tag.

Unseren letzten Tag in Coral Bay haben wir dann nochmal mit Relaxen am Strand verbracht und zum Abschluss gabs abends lecker Fish & Chips. Nun ging es auf zu unserem letzten Ziel, nach Exmouth. Wir waren ja schon einiges an Hitze gewohnt, aber hier war es echt kaum auszuhalten. Es hatte staendig ueber 40Grad und wir waren dankbar, dass unser Campingplatz einen Pool mit schattenspendenden Palmen ringsherum hatte. Dort verbrachten wir in den naechsten Tagen sehr viel Zeit, weil man bei diesen Temperaturen nicht wirklich viel anderes unternehmen konnte. Doch auch am Campingplatz gab es viel zu sehen, vor allem Tier-technisch. Es gab massenhaft weisse Papageien, ein paar Kaengurus und Emus. Ab und an konnten wir uns dann doch aufraffen und machten Ausfluege in den nahegelegenen Cape Range Nationalpark. Dort gab es wieder tolle Straende und Schnorchelspots. Ein Schiffswrack konnte man auch entdecken. Und den Turtle Beach, einen Strand an dem kleine Babyschildkroeten aus ihren Eiern schluepfen und sich auf den Weg ins Meer begeben (wenn sie es soweit schaffen). Leider haben wir hier nur leere Eierschalen und Schildkroetenspuren im Sand gesehen, aber immerhin. Der beste Strand war jedoch Turquoise Bay, eine Bucht die ihren Namen wirklich verdient. Hier gab es nochmal ein tolles Schnorchelerlebnis fuer uns: Direkt an der Bucht entlang verlief ein langes Stueck Korallenriff. Noch dazu gab es hier eine ganz besondere Stroemung. So brauchten wir nur ein paar Meter hinausschwimmen und konnten uns dann ueber die Korallen und tausende von bunten Fischen hinwegtreiben lassen. Dort sahen wir auch zum ersten Mal einen Papageienfisch. Der war ganz schoen gross, hatte wunderschoene Farben und ein lustiges Maul (nennt man das bei Fischen Maul?!). Man konnte richtig die Zaehne erkennen, mit denen er die Korallen anknabberte (siehe Video!!!). Wir waren wieder schwer begeistert und waeren am liebsten ewig im Wasser geblieben.

Fuer unseren Besuch war das ein tolles Finale, denn kurz spaeter ging es zurueck ins kalte Deutschland (von + 40Grad auf -2Grad, ein ganz schoener Temperaturunterschied).

Marco und ich hatten nun noch ein paar Tage Zeit fuer die Rueckfahrt nach Fremantle. Wir hielten nochmal in Coral Bay an, wo wir ein letztes Mal in dem glasklaren Wasser schwimmen wollten. Um etwas Geld zu sparen, uebernachteten wir nun 2x auf Rastplaetzen direkt neben dem Highway. Marco konnte unzaehlige LKW-Fotos machen und war rundum gluecklich. Nun kamen auch endlich unsere Fliegennetze zum Einsatz, ohne die wir es hier nicht ausgehalten haetten. Sobald man im Outback aus dem Auto aussteigt, sind sofort unzaehlige kleine Fliegen um einen herum. Aber irgendwas ist ja immer.

Dann fanden wir noch einen schoenen kleinen Campingplatz, mal wieder direkt am Strand (Coronation Beach). Hier waren wir die einzigen Nicht-Surfer weit und breit. Zum Schwimmen war es hier zu stuermisch und der Strand war leider voller Algen. Aber immerhin konnten wir ein paar tolle Fotos machen ;)

Wir hofften immer noch, dass wir nun auf dem Rueckweg die Sealionstour in Green Head machen konnten, doch das Boot war immer noch nicht repariert worden. Also machten wir Halt in Jurien Bay, dem Nachbarort, und hofften auf eine Tour in den folgenden Tagen. Doch dann wurde das Wetter leider schlagartig schlecht. Es wurde kalt und regnete fast ununterbrochen, so dass man gar nichts unternehmen konnte. Wir sassen den ganzen Tag in der ueberdachten Campingkueche und schauten uebers Internet Tatort. Als Marco dann auch noch einen Ausschlag am Ruecken bekam, bei dem es sich laut Apotheker um eine Guertelrose handelte, entschieden wir uns fruehzeitig nach Fremantle zurueckzufahren.

Hier sind wir nun wieder in unserem kleinen Doppelzimmer im Hostel. Marco hat sich wieder gut erholt und mittlerweile sind wir wieder fleissig am Arbeiten. In den letzten Tagen haben wir unser Auto nochmal so richtig fit und huebsch gemacht, da wir es nun gerne verkaufen wuerden. Drueckt uns die Daumen, dass wir es zu einem guten Preis loswerden, immerhin wollen wir uns von dem Geld unsere weitere Reise und dann auch irgendwann das Rueckflugticket nach Deutschland finanzieren.

 

Anbei noch eine Karte von unserer Strecke:

 

http://goo.gl/maps/dc0Sg

 

So, nun wuenschen wir euch viel Spass beim Fotos- und Videos-Ansehen! Und geniesst den endlich eingekehrten Fruehling!

Liebe Gruesse und bis zum naechsten Mal, Heidi + Marco.

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Kommentare: 4
  • #1

    Martin (Donnerstag, 18 April 2013 14:56)

    Oh man, ich bin neidisch... Ich will zurück zur Westcoast. Sieht nach einem echt gutem trip aus. Freut mich für euch. Ich hoffe die Wahlhaie sind jetzt auf dem Weg Richtung Honduras das ich die dann auch treffe :-)

    viele Grüße Martin

  • #2

    Robin (Freitag, 19 April 2013 09:31)

    tolle tolle bilder...und dann noch das walhai video. ich bin baff!

  • #3

    Marco (Freitag, 19 April 2013 12:51)

    Auf euch beide ist Verlass, danke fuer die Kommentare! ;-)

  • #4

    Biene (Samstag, 20 April 2013 18:35)

    Ich will auch ein Lob fürs kommentieren:
    Schicker Haarschnitt, sieht aus wie vom Profi;-)... aaaaaaber...
    ...du darfst die Stirn auf den Fotos nicht immer so runzeln..das macht Falten!!!