Hanoi (Vietnam)

 

Hallo aus Vietnam!

 

Nachdem wir in Hanoi gelandet waren, mussten wir zuerst einmal wieder ein Taxi organisieren. Zum Glueck hatten wir uns vorher ueber die Preise informiert. Die freundliche Dame am Info-Schalter im Flughafen wollte uns 30USD fuer die Fahrt abknoepfen, im Internet wird dazu geraten ca. 18 USD zu bezahlen. Nach relativen kurzen Verhandlungen wurden wir zu unserem Wunschpreis zum Hotel befoerdert.

Dort angekommen wurden wir herzlichst begruesst und bekamen einige Informationen, wovon wir jeder ca. 25% verstanden. Da vietnamesisch und englisch offensichtlich komplett verschiedene Sprachen sind, ist der Akzent fuer uns sehr schwer zu verstehen. Wir haben aber trotzdem genickt und freundlich gelaechelt.

Am naechsten Tag haben wir uns gleich daran gemacht, die Stadt zu erkunden. Zu allererst muss da der Verkehr erwaehnt werden, dieser ist fuer uns Westeuropaer einfach nur komplett chaotisch und im ersten Moment unfassbar. Wenn die Ampel auf Gruen schaltet, fahren dutzende Motorroller gleichzeitig los. Auf der Mitte der Kreuzung treffen sie dabei auf die verbliebenen Motorroller aus der anderen Fahrtrichtung, die trotz roter Ampel einfach weitergefahren sind. Nun beginnt ein wildes Hupkonzert und jeder bahnt sich seinen Weg durch die Massen. Und nun steht man als Fussgaenger da und fragt sich, wie man jemals diese Strasse ueberqueren soll.

Nach einer Weile wird einem aber klar, dass hinter dem Chaos System steckt. Die Leute geben einfach mehr Acht auf einander und jeder denkt ein bischen fuer den anderen mit. Das Hupen gilt als zusaetzliche Warnung des Neben-Vorder-Hintermannes und damit funktioniert es. Genasou ist es als Fussgaenger. Man laeuft einfach in den Verkehr hinein, schaut abundan nach links und rechts, weicht ein-zwei Motorrollern aus und kommt gesund und munter auf der anderen Seite an. Macht auch irgendwie Spass.

In Hanoi selbst haben wir 5 Tage verbracht und uns verschiedene Sehenswuerdigkeiten angesehen. Wir finden die Stadt "ganz OK". Wie ueberall in Asien gibt es auch hier unendlich viele Moeglichkeiten zu shoppen und gutes lokales Essen auszuprobieren. Die Luftfeuchtigkeit und Temperaturen sind immer sehr hoch, was jeden Spaziergang zu einer schweisstreibenden Angelegenheit macht. Aber das ist vielleicht auch ein bischen "Meckern auf hohem Niveau".

Man muss staendig verhandeln, selbst wenn man nur eine Flasche Wasser kaufen will. So langsam werd ich da aber wieder richtig gut drin. Heidi uebt noch. Die Waehrung macht es uns dabei nicht wirklich leicht. 1 Euro sind umgerechnet 27777.78 vietnamesische Dong. Einige Preise werden dazu noch in US Dollar angegeben. Ausserdem haben wir noch australische Dollar bei uns, die wir nicht mehr rechtzeitig auf unser australisches Konto einzahlen konnten. Da hilft nur Kopfrechnen oder sich manchmal einfach ueber den Tisch ziehen lassen, wenn man zu faul zum rechnen ist.

Mittlerweile verstehen wir den Akzent aber deutlich besser und koennen uns fast problemlos unterhalten.

Neben Hanoi haben wir uns auch noch die Halong Bucht angeschaut. In der gesamten Bucht ragen unzaehlige riesige Felsen aus dem Wasser, das macht sie so besonders. Wir haben eine Nacht auf einem Schiff verbracht und eine weitere in einer kleinen Bucht, die aus lediglich 12 Bungalows und einem Strand bastand. Dort konnten wir herrlich entspannen. Auf dem Weg dahin sind wir an sogenannten "floating villages" vorbeigefahren. Die Bewohner, vornehmlich Fischer, leben mit ihren Familien in kleinen Haeusern quasi auf dem Wasser.

 

Soviel zum ersten Teil der Reise

Bis bald

Marco & Heidi

 

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Kommentare: 1
  • #1

    jens (ich) (Montag, 01 Juli 2013 02:51)

    klasse bilder vom strand. gerade die bilder mit den felsen. echt toll.

    am liebsten würde ich gleich mal ins flugzeug steigen ... aber is nicht.
    daher, mein neid ist euch gewiss.

    liebe grüße,

    jens